Ablauf der Bestrahlung

Eine Bestrahlungssitzung dauert in der Regel 10–15 Minuten. Nur die Erstbestrahlung dauert etwas länger, weil die Einstellungen und die Berechnungen überprüft und Kontrollaufnahmen gemacht werden müssen. In der Regel werden mehrere Bestrahlungssitzungen durchgeführt.

Die exakte Positionierung
Die korrekte Patientenlagerung im Bestrahlungsraum erfolgt mithilfe von einem optischen, berührungsfreien 3D-Oberflächenerkennungssystem durch die radiologische Fachperson. Dazu wird rotes Licht verwendet, das auf die Hautoberfläche projiziert wird. Damit kann die Lagerung vom CT in der Regel ohne die sonst üblichen Hautmarkierungen präzise reproduziert werden. Es ist äusserst wichtig, dass sich die Patientin oder der Patient von nun an nicht mehr bewegt. Anschliessend kontrolliert die radiologische Fachperson die korrekte Lage mittels eines weiteren bildgebenden Systems aus zwei verschiedenen Richtungen, wobei sich das Gerät um die Patientin oder den Patienten bewegt. Bei Bedarf werden kleine Positionskorrekturen vorgenommen, die durch entsprechende Bewegungen des Tisches wahrnehmbar sind.

Die Bestrahlung
Während der Bestrahlung befindet sich die Patientin oder der Patient allein im Bestrahlungsraum, allerdings steht die radiologische Fachperson während dieser Zeit sowohl visuell via Kameras als auch akustisch mit ihr/ihm in Kontakt. Falls ein Ruhigliegen aus irgendeinem Grund (Schmerzen, Hustenreiz, Harn- oder Stuhldrang) nicht länger möglich ist, wird dies vom 3D-Oberflächenerkennungssystems erkannt und die Strahlung wird unterbrochen. Die Bestrahlung selbst dauert pro Feld in der Regel zwischen einigen Sekunden und maximal einer Minute. Die Strahlung kann man weder sehen noch spüren, die Behandlung verläuft schmerzfrei. Sie hören nur Geräusche, die von den verschiedenen Komponenten des Bestrahlungsgerätes stammen.

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