
Computertomograph
Für die Berechnung der Verteilung der Strahlendosis im Körper und speziell im Tumor müssen als Grundlage zwei wichtige Informationen vorhanden sein. Einerseits benötigen wir geometrische Angaben über die Lage der Organe und der Knochen sowie über die Patientenaussenkontur und andererseits quantitative Informationen über die Dichte des durchstrahlten Gewebes.
Beide Informationen liefert uns der klinikeigene Computertomograph (CT) (Fig. 1), welcher die benötigten Bilddaten in wenigen Sekunden aufnimmt. Die Aufnahmetechnik des CTs erlaubt es, die Anatomie des Patienten in einzelnen Querschnittbildern darzustellen (Fig. 2). Die hohe Aufnahmegeschwindigkeit des CTs ermöglicht die Reduktion der Liegezeit in einer häufig nicht besonders komfortablen Position.
Fig. 1
Fig. 2
CT - Bildserien, die für die Bestrahlungsplanung verwendet werden sollen, müssen einige spezifische Anforderungen erfüllen:
- Der Patient muss exakt in Bestrahlungsposition gelagert werden (Fig. 3). Dank der speziell grossen Öffnung unseres CTs ist dies für nahezu alle Situationen möglich.
- Mittels Markierungen, welche auf die Haut aufgebracht werden (Fig. 3), muss ein geometrischer Referenzpunkt festgelegt werden. So kann für die anschliessende Bestrahlung die genau gleiche Lagerungsposition wieder eingestellt werden.
- Um die Bestrahlungsplanung nicht zu verfälschen, dürfen keine Kontrastmittel verwendet werden.
Die Bilddaten werden über eine Datenleitung an das Therapieplanungssystem zur Weiterverarbeitung überspielt.
Fig. 3

